Da der Dreh der letzten Szene unmittelbar bevorsteht und ich die mehr oder weniger eingelagerten Drehutensilien durchgesehen habe, fiel mir ein, dass ich bereits vor langer Zeit ein Posting über die Grip Box schreiben wollte. Die Grip Box ist etwas unglaublich nützliches am Set. Was ein Grip ist, sollte ja klar sein. Und in der Grip Box findet der Grip nicht nur alles was er zur Verrichtung seiner Arbeit braucht sondern auch Dinge, die ihm das Leben leichter machen. Und da man am Set erfahrungsgemäß keine Zeit hat oder der Dreh mitten in der Nacht oder am Wochenende stattfindet wo also auch kein Geschäft mehr geöffnet hat, empfiehlt es sich, die Grip Box üppig auszustatten. Zu Beginn der Dreharbeiten von Coma überlegte ich, was man wohl alles in eine solche Grip Box stecken könnte. Da vieles davon auf Erfahrungswerten beruht möchte ich nun gegen Ende aller Drehs eine Liste veröffentlichen mit allem, was sich bei uns als nützlich erwiesen hat.
Um ein Haar hätte ich die Tradition der billigen Wortspiele auf das Wort “Dolly” aufgegeben und den Witz noch weiter verflacht - hätte Wanda mich nicht überzeugt, dass es noch eine dritte - wahre - Dolly gibt! Die Google Bildersuche half mal wieder weiter und wir können mit diesem dritten Teil der “Ich baue meinen eigenen Dolly”-Anleitung die Artikelserie stilvoll abschließen. Wer errät, wer diese Dame ist, bekommt einen Kaffee spendiert ;D Nachdem es im
Auch bei kleineren Filmprojekten empfiehlt es sich durchaus, sich gegen alle rechtlichen Eventualitäten abzusichern. Und da Spucke und Handschlag heute etwas antiquiert wirken (und weil eklig nicht jedem liegen) empfehlen sich Verträge! Um Euch etwas Arbeit abzunehmen und gegen mögliche Probleme ein wenig abzusichern, stelle ich in diesem Posting alle Verträge als Vorlage online, die wir in Coma verwendet haben.
Was lange währt, wird endlich böse (oder so) Es hat zugegebenermaßen etwas länger gedauert, diesen Artikel zu schreiben, als ich zunächst dachte. Aber es gibt ihn endlich, den neuen Artikel in der Reihe “Filmwissen”.
Ja, ich gestehe: Ich gehöre zu den Menschen, die im Kino bis zum Schluss sitzen bleiben - den fliehenden Menschenmassen und herbeirückenden Putzkolonnen trotzend - nur um kilometerlange Listen von Namen völlig unbekannter Leute lesen zu können: Den Abspann. Man möge es nun als Marotte oder minderschwere Form einer Geisteskrankheit bezeichnen. Ich glaube aber eher, dass viele Menschen den Abspann eines Films nicht lesen, weil sie ihn nicht verstehen. Ok, vermutlich haben sie einfach nicht die Zeit oder das Interesse, aber ich unterstelle mal einfach Unwissenheit um eine schnöde, an den Haaren herbeigezogene Motivation für diesen Artikel zu bekommen.
Für alle, die ich beim 
