…and two smoking barrels. So ähnlich kamen mir jedenfalls die endlos großen Auspuffendtöpfe von Kevins Auto vor. Nachdem vor zwei Wochen der erste Versuch, die Autoszenen für das Intro zu drehen, sprichwörtlich ins Wasser fiel, schien laut Wetterbericht die Zeit gekommen, es erneut zu wagen mit dem Wagen.

Also wurden Alex (Hauptdarsteller), Kevin (der Besitzer des Honda CRX) und Kasia (endlich wieder da!) in Bereitschaft versetzt, sodass wir letzten Sonntag in aller Herrgottsfrühe (um 8.00 Uhr) mit dem Dreh am Potsdamer Platz beginnen konnten.

Bewaffnet mit einem Kleintransporter als Kamerawagen, dem Spielwagen und einem zusätzlichen Sperrwagen konnte unser Vorhaben beginnen. Der Kran wurde im Kamerawagen aufgebaut und gut verschnürt, die Kamera angebaut, ein letztes Stoßgebet gesprochen und schon begannen die Dreharbeiten auf einer der am stärksten befahrenen Strecken (nicht umsonst drehen wir Sonntags früh um acht *g*)

Der Kamerawagen diente als mobile Kontrollzentrale, von wo aus die Kamera ferngesteuert, das Bild über den Monitor überwacht und der ganze Trek über Sprechfunk koordiniert wurde. Und obwohl die Arbeit auf der Ladefläche alles andere als bequem war (gut, dass keine seekrank wurde) wurden die Bilder der Kamera erstaunlich stabil!

Der Kran zahlte sich aus, wurden doch erst durch ihn Kamerafahrten und Einstellungen möglich, die mit einem Saugstativ oder einfachem “aus dem Fenster raus Filmen” niemals möglich geworden wären. Ich möchte nicht allzuviel spoilern, aber es gelang sogar einmal bei voller Fahrt einen stabilen Schwenk um Alex herum zu machen ;D

Durch den Drehausfall vor zwei Wochen hat die Szene allerdings den bitteren Nachgeschmack, dass sie fast 200,- teurer wurde (als geplant) und natürlich alle zweimal antreten durften.

Besonders bezahlt machten sich auch die 3D Animatics, die ich vorher gemacht hatte um mir mögliche Kamerafahrten zu überlegen. Hey, wenn man schonmal einen Kran da hat, dann muss man ihn auch ausnutzen *g* Außerdem konnte man so recht bequem die Machbarkeit bestimmter Kamerafahrten überprüfen und die Anforderungen an die Shots simulieren.

Und nachdem beim letzten Posting mit der Fahrstunde das Video so gut ankam, gibts diesmal auch wieder eins. Hauptsächlich aber eher, weil wir am Wochenende wenig Fotos gemacht haben. An dieser Stelle möchte ich nochmal ganz herzlich Kevin für die zuverlässige Hilfe mit dem Auto danken! Ohne euch hätte dem Film was gefehlt! Und auch Kevins Freund Christoph sei an dieser Stelle nochmal gedankt, dass er unsere Arbeit mit der Videokamera dokumentiert hat. Danke Jungs! Dieser Clip ist euch gewidmet:

Ihr habt es wahrscheinlich schon vermutet: Die letzten beiden Shots sind Originalmaterial von der XL2, wobei die Nahaufnahme der Motorhaube unbearbeitet ist. Der Sonnenuntergang wird so auch im Film sein. Also macht euch auf was gefasst ;D

Happy happy, joy joy!

4 Responses to “Lock, Stock,…”

Hey, die Aufnahmen sind ja geil geworden. Schade dass das beim ersten mal nicht geklappt hat! Bin schon sehr gespannt!

Die letzte Szene sieht natürlich wirklich geil aus. Aber ich denke, das ist extrem nachbearbeitet, oder? Aber egal: sieht sehr gut aus. =) Ich bin gespannt.

Nein, das meiste ist schon bei der Aufnahme passiert. Das Einzige, was ich später korrigiert hab, war die Farbe, da viele Teile des Bildes durch den Abendhimmel blau wurden. Bei der Aufnahme waren aber zwei Cokin Grauverlaufsfilter vor der Kamera, damit der Himmel nicht überbelichtet. Daher die geile Durchzeichnung der Wolken. Aber ansonsten war der Himmel genau so.

Jau sieht wirklich alles sehr nett aus. Freue mich schon drauf wenn es fertig ist und man dann auch das sehen kann, von dem ich keine Ahnung habe. Aber hey du machst das schon :) Nett ist es definitiv schon…

Grüßchen aus Bremen

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