
Wie schon im letzten Posting angedeutet, konnte ich gestern endlich meine Kamera abholen. Nach einigem Hickhack mit der Finanzierung (Studenten und Kredit, haha), ewig langen Bestellzeiten (5 nervenaufreibende Tage) und einem Schock zwei Tage vor der Lieferung. Nichtsdestotrotz konnte ich sie gestern bei meinem örtlichen EP Fachgeschäft in meine Arme nehmen.

Hab dann gestern noch ein bisschen rumprobiert um zu schauen, was so die Grenzen der Technik sind. Ich war positiv entsetzt. In meinem Zimmer herrschte Dunkelheit - es schien nur das fahle Licht von zwei Monitoren - und trotzdem ließen sich Strukturen auf dem Display erkennen. Das Einzige, was etwas negativ auffällt ist die extreme Kopflastigkeit der Kamera. Auf den Fotos sieht das Objektiv so winzig aus. In Wahrheit kann es aber den Kampf mit jedem Ofenrohr aufnehmen. Es ist echt riesig. Und sauschwer.

Die Verbindung mit dem LCD funktioniert auch super. Das LCD Bild zeigt zwar ein leichtes Ghosting und ist auch nicht 100% farbecht, aber es tut seinen Dienst gut =) Die Kamera trägt jetzt übrigens den Namen Josephine. “Du gibst deiner Kamera einen Namen? Ist das verrückt?” - Ja. Naja, ein bisschen was Ernstes ist aber an jeder Verrücktheit. Sachen werden persönlicher, wenn man ihnen einen Namen gibt. Und nein, wir schlafen in getrennten Betten! *g* Außerdem bedeutet der Name “das von Gott dazugegebene”. Wenn das nicht symbolisch ist.